Sendung vom 09.05.2018: Unterschied zwischen den Versionen

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== Filmfälle ==
== Filmfälle ==
 
=== Nachwuchsboxer Tunahan K. erschossen (Mord an Nachwuchs-Boxer) ===
=== Drei Raubüberfälle auf Unternehmer (Überfälle auf Millionär) ===
   
   
==== Inhalt ====
==== Inhalt ====
 
* '''Dienststelle:''' Kripo Itzehoe
* '''Dienststelle:''' Kripo Lörrach
* '''Kommissar im Studio: ''' Kriminalhauptkommissar Marco Klein
* '''Kommissar im Studio:''' Kriminalhauptkommissar Matthias Höfling
* '''Tatzeit:''' Freitag, 23. Juni 2017 zwischen 17:34 Uhr und 17:38 Uhr
* '''Tatort:''' Wohnung des Opfers in Maulburg
* '''Tatort:''' in der Nähe von Quickborn (Autobahnraststätte Holmmoor)
* '''Tattage:''' Erster Raubüberfall Im Jahr 2015; im Film gezeigt die Tat vom 27.05.2016; dritter Überfall am 23.03.2018
* '''Details:''' Der 22-jährige Tunahan K. ist Mitgeschäftschäftsführer eines Betriebes für Fahrzeugservice und wohnt mit seinem Vater und dessen Lebensgefährtin in Hamburg. Er boxt seit sieben Jahren. Im Frühjahr 2017 holt er seine Freundin mit seinem Maserati in einem Parkhaus ab. Der junge Mann fährt mit ihr zu seinem Vater und dessen Lebensgefährtin. Zusammen wird nach dem Essen auf den neuen Wagen angestoßen; dann ein Anruf des Trainers. Er hat einen neuen Kampf für ihn, der ihm den Durchbruch bringen soll und die Möglichkeit, um die deutsche Meisterschaft zu Boxen. Ein Promotionsvideo wird gedreht.  Im Alltag überführt er hochwertige Wagen für ein großes Autohaus und hat für das Boxtraining nur Abends Zeit. Eine Woche vor dem geplanten Kampf wird dieser plötzlich abgesagt. Tunahan ist stinksauer und seiner Freundin gelingt aber, ihn wieder zu beruhigen. Zusammen wollen sie zu seiner Mutter nach Köln, dann soll diese auch seine Freundin kennen lernen. Dramatische Zuspitzung der Ereignisse: Tunahan hat Ohrenschmerzen und muss eine Woche mit dem Boxtraining aussetzen. Sein Trainer war 2008 Europameister im Mittelgewicht und ist ein großes Tier beim Boxen. Am 22. Juni 2017 geht der Trainer nach dem Training mit zwei Boxern zum Essen in ein Café in der Hamburger Innenstadt und bleibt bis ca. 23.00 Uhr. Gegen 0.30 Uhr kommt er Zuhause in Wedel an und wird, als er gerade aussteigen will von einem unbekannten Mann in einer schwarzen Kapuzenjake und mit weißem Mundschutz als Maske angeschossen. Eine Kugel trifft seine Kniekehle und er wird im Krankenhaus behandelt; Währenddessen arbeitet Tunahan in seiner Firma und hat vom Schuss auf seinen Trainer nichts mitbekommen. Um 17.00 Uhr ruft seine Freundin an und fragt, ob er sie Abholen könnte. Er muss aber ablehnen, da er noch was vor hat. Danach wird er zum letztem Mal auf seiner Arbeitsstelle gesehen und der Maserati wird vom Firmengelände gefahren, allerdings nicht wie sonst Richtung Hamburger Innenstadt sondern in die entgegengesetzte Richtung. Am nächsten Tag wird der Wagen in einer Seitenstraße ohne Papiere in unmittelbarer Nähe der Firma aufgefunden, Tunahan K. aber ist spurlos verschwunden und die weiteren Geschehnisse sind noch unklar. Inzwischen besucht der Vater des jungen Boxers seinen Trainer im Krankenhaus und will von ihm wissen, was da los ist und ob es einen Zusammenhang zwischen dem Attentat und dem Verschwinden seines Sohnes gibt. Der Trainer sieht diesen nicht und spricht vom Zufall. Aber der Vater glaubt ihm nicht. Der Trainer hat keine Ahnung, wer auf ihn geschossen hat, schließt seine Boxer als Täter aber aus, weil er diese an ihrem Gang erkannt hätte. Der Vater hat Angst um seinen Sohn und der Trainer will ehrliches Boxen und keinen Betrug. Vier Wochen später schließlich macht ein polnischer LKW-Fahrer während seiner Pause einen grausigen Fund: Er entdeckt die Leiche des erschossenen Tunahan K. in der Nähe der Autobahnraststätte Holmmoor nördlich von Hamburg und die Kripo muss den Vater benachrichtigen. Spezialisten vom LKA gelingt es, die Daten des Maseratis auszuwerten und so die letzte Fahrt des Wagens zu rekonstruieren. Eine der vielen ungeklärten Fragen dreht sich sich um den Fundort des Autos nur 120 Meter vom Firmengelände entfernt.
* '''Belohnung:''' 30.000 € von privater Seite
* '''Zitate:''' „Das ist ja… echt geil!(Freundin des Opfers) „Der Maserati wird später für die Ermittlungen von größter Bedeutung sein“ (Sprechertext Michael Brennicke)
* '''Details:''' Das Opfer, ein Baustoffunternehmer aus Maulburg bei Lörrach hat mit dem Verkauf seiner Firma vermögen gemacht. Am 27.05.2016 kocht er sich Spaghetti; seine Ex-Frau und die zwei Töchter kommen zum Essen; Vater will mit ihnen Filme schauen, aber die Töchter haben andere Pläne und wollen lieber auswärts übernachten. Um 19.12 Uhr erscheinen auf der Überwachungskamera plötzlich zwei dunkle Gestalten auf dem Grundstück während der Baustoffunternehmer als Taxifahrer für die beiden Mädchen unterwegs ist; nervige Soap-Musik. Genau zweieinhalb Stunden später fällt einem Spaziergänger mit Schäferhund, der am Haus vorbei kommt, ein helles Auto mit französischem Kennzeichen auf, vermutlich ein ein älterer Citroën C4 in einem „dreckiges Weiß“. Fünf Minuten später ist dieser wieder weg und der Baustoffunternehmer geht noch einmal in sein Büro. Kurz darauf, gegen 22.10 Uhr, der erste Überfall; die äußerst brutal auftretenden zwei Täter wollen zum Tresor und zerren das Opfer sieben Minuten später schließlich zu seinem Auto. Dort versucht es, einen Alarm auslösen, wird aber von den Tätern daran gehindert. Wieder in der Wohnung lassen die Täter teueren Schmuck liegen. Sie nehmen aber Geld aus der Küchenschublade mit, erbeuten sechs Goldmünzen aus dem Tresor und schlagen immer wieder mit Pistengriffen dem Opfer auf den Kopf; Eine der Goldmünzen ist ein Goldvreneli 100 Schweizer Franken aus der Schweiz im Wert von 1.000 € und dazu kommen noch fünf Krugerrand-Münzen aus Südafrika im Wert von 5.000 €. Dann, um 22.47 Uhr gehen sie zurück zum Auto und finden im Handschuhfach eine höhere Summe Bargeld, das sie aber, wie schon den Schmuck, auch nicht mitnehmen; erneut Bilder von der Überwachungskamera; Die Täter verschwinden mit einem Rucksack und lassen das Opfer mit blutüberströmten Kopf und gefesselt lebensgefährlich verletzt am Boden liegend zurück; Um 23.10 Uhr; eine Stunde, nachdem die Täter gekommen waren, kann sich der Bauunternehmer schließlich selber befreien und einen Notruf absetzen; er erlitt bei dem Überfall einen Schädelbruch sowie mehrere Rippenbrüche und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Als er wieder erwacht ist die schon die Kripo bei ihm am Krankenbett. Der Kommissar kann nicht glauben, dass das Opfer wegen der geringen Beute fast torgeprügelt wurde und sucht nach einem Motiv; aber das Opfer hat mit niemandem Probleme und kann sich auch nicht vorstellen, dass es sich um einen „Denkzettel“ gehandelt haben könnte. Dann kommen die beiden Töchter zu Besuch und der Kommissar lässt die drei alleine und geht.
* '''Besonderheiten:''' Ein Maserati als Vergleichsfahrzeug im Studio, Ausschnitte aus dem im Film erwähnten Promotionsvideo werden gezeigt; Schnee im Juni und Rudi-Hinweis auf die Dreharbeiten im Winter
 
* '''Musik:''' Sido - Bilder im Kopf
* '''Zitate:''' „Unsere Töchter haben einfach zu viele Hobbys. Jetzt kannst du sie mal eine Zeit lang rumchauffieren." - „Mach ich doch gerne.“ „Du wirst es überleben, Papa.; Warum die Täter den teueren Schmuck liegen lassen ist bis heute völlig unklar (Sprechertext Michael Brennicke)
* '''Belohnung:''' wird nicht erwähnt
* '''Musik:'''
* '''Status:''' ungeklärt
* '''Status:''' ungeklärt


==== Nachspiel ====
==== Nachspiel ====


Die Nachbesprechung beginnt Rudi mit der Bemerkung, dass sich „dramatische Dinge“ ereignet haben. Kriminalhauptkommissar Marco Klein von der Kripo Itzehoe erwähnt ein weiteres Gewaltdelikt in Appen, nordwestlich von Hamburg, vom November 2017. Ein Mann drang dabei in ein Einfamilienhaus ein. Dabei wurde er von der 76-jährigen Bewohnerin auf frischer Tat ertappt. Der Einbrecher schlug mit einem Metallohr auf die Frau ein, die wenig später ihren schweren Verletzungen erlag. Als Täter konnte der wegen schwerer Gewaltdelikte einschlägig vorbestrafte Frank L. ermittelt und verhaftet werden. Im Zusammenhang mit dem Mordfall Tunahan K. geriet er nach Hinweisen auf Beweisstücke auf seinem Grundstück in den Focus der Kripo. Das Grundstück von Frank L. ist nur zwei Kilometer vom Tatort im Fall des Nachwuchsboxers entfernt. Den Hinweisen wurde nachgegangen, das Grundstück und die Umgebung mit (vom Kommissar nicht näher beschriebenen) Spezialgeräten intensiv durchsucht, und die Kripo fand tatsächlich Beweisstücke wie Waffen und Munitionsteile. Diese lassen sich nach einem kriminaltechnischem Abgleich durch das BKA eindeutig dem Tötungsdelikt Tunahan K. zuzuordnen und die Kripo geht davon aus, dass Frank L. den jungen Mann erschossen hat. Da Frank L. aber im Januar 2018 in der U-Haft Selbstmord begangen hat werden die Hintermänner bzw. Mittäter oder Auftraggeber gesucht.<br>
=== Plötzlich verschwunden (Was geschah mit Tabita C.?)===
==== Inhalt ====
 
* '''Dienststelle:''' Landeskriminalamt Tirol Innsbruck
* '''Kommissar im Studio:''' Oberst Walter Pupp, Leiter des LKA
* '''Tag des Verschwindens:''' 24.09.2016
* '''Belohnung:'''  3.000 € von privater Seite
* '''Details:''' Münster im Winter 2010; Schneidermeisterin Tabita C. ist ledig und Mitte 40. Sie hat viele Schicksalsschläge erleiden müssen, unter anderem zwei Fehlgeburten. Zusammen mit ihrer Schwester kümmert sie sich um ihre Eltern. Der Vater ist stark dement, erkennt die eigenen Töchter nicht mehr und hat jetzt nachts den Herd angestellt. Die beiden Töchter überlegen, was sie machen können und beschließen, sich eine Psychiatrische Spezialklinik in Münster anzuschauen. Tabita hat von ihrem Freund Herbert einen Heiratsantrag bekommen und will es den Eltern erst später sagen, wenn er auch da ist. Die beiden wollen zusammenziehen.
 
* Im Mai 2012 wohnt der demenzkranke Vater noch immer Zuhause und Tabita zieht mit Herbert nach Reutte in Tirol. Dort macht sich die unglückliche Schneidermeisterin Vorwürfe, dass sie keine Kinder bekommen kann und Herbert tröstet sie. Beim Spaziergang im Regen erwähnt sie, dass sie gerne arbeiten würde, aber Herbert meint, es sei nicht notwendig. Tabita ist wieder traurig, ruft ihre Schwester in Münster an und beklagt sich, dass es in der Ehe nicht läuft und Herbert sich total verändert hätte. Er regt sich anschließend fürchterlich über das viertelstündliche Läuten der Kirchturmglocken auf, spricht von Lärmbelästigung und Körperverletzung.
 
* Der Gesundheitszustand des Vaters hat sich im April 2016 dramatisch verschlechtert. Er ist jetzt in der Klinik. Tabita fährt mit ihrem Mann nach Münster zu ihrer Schwester. Während sie ihren Vater in der Klinik besuchen will, kümmert sich Herbert um den Bürokram. Tabita bittet ihren Mann um etwas Geld um ihrem Vater eine kleine Freude machen zu können. Herbert reagiert total genervt und meint, ihr Vater hätte selber genug Geld für ein Eis. Als Tabita in der Klinik ankommt, ist ihr Vater gerade in Behandlung. Während sie in der Cafeteria auf ihn wartet, spricht sie ein Mann an. Er hilft ihr am Kaffeeautomaten, lädt sie anschließend zum Kaffee ein und beginnt ein Gespräch mit ihr. Untermalt von nervigem Klaviergeklimper erzählt sie von ihm ihren vielen Problemen. Der Mann, der im Film „Andreas“ oder auch „Andi“ genannt wird, erweist sich als guter Zuhörer. Tabita erzählt, dass sie aus Lettland stammt, dort war Andi noch nie. Die beiden kommen sich näher, Andi gibt ihr seine Telefonnummer und würde sich freuen, von ihr zu hören. Nachdem die Lettin von der Klinik zurück kommt, fragt Herbert sie vorwurfsvoll, wo sie denn so lange gewesen sei. Im Vorratsraum im Keller erzählt sie ihrer Schwester von Andreas und strahlt dabei. In den folgenden Wochen treffen sich Tabita und Andreas immer öfter und die beiden verlieben sich schließlich. Bei einem Glas Rotwein drängt Andi darauf, dass sie sich von Herbert trennen soll. Die Lettin ist hin-und hergerissen und möchte gegenüber ihrem Mann aber auch ehrlich sein.
 
* Am 20. September 2016 hat sie sich im Bad eingeschlossen, um ungestört mit Andi telefonieren zu können. Herbert ist stinksauer und klopft wie wild immer wieder an die Tür. Ihr Liebhaber bekommt das alles am Telefon mit und alarmiert schließlich die Polizei, obwohl Tabita ihn dringend bittet, dies nicht zu tun. Aber wenig später klingelt es, und die Polizei steht tatsächlich vor der Tür. Der völlig überraschte Herbert öffnet und eine Beamtin und ein Beamter möchten seine Frau sprechen und der Ehemann wurde auf Gewaltspuren untersucht. Tabita, für die diese diese Aktion peinlich und schlimm war, geht alleine im Regen spazieren und telefoniert wieder mit ihrer Schwester. Dabei erwähnt sie, dass sie mal einen Freiraum nur für sich bräuchte. Andi wirkt jetzt leicht aufdringlich und fordert in mehreren SMSen, dass Tabita ihren Mann Herbert doch endlich verlassen soll. Er kann es nicht verstehen, dass das alles für sie nicht ganz so einfach ist. Tabita ist völlig ratlos, und weiß nicht, was sie jetzt machen soll.  


Außerdem werden im Fall des Anschlages auf den Trainer Zeugen gesucht, sowie weitere Zeugen, die den Maserati von Tunahan K. mit dem Pinneberger Kennzeichen sowohl in Hamburg als auch an der Autobahnraststätte Halmmoor beobachtet haben. Kriminalhauptkommissar Klein erklärt, dass die Kripo Itzehoe von einem Zusammenhang zwischen dem Attentat auf den Trainer und dem Mord an dem Boxer ausgehen muss und erwähnt als Gedächtnisstütze für mögliche Zeugen den „G 20-Gipfel“, der zwei Wochen nach dem fraglichen Zeitraum in Hamburg stattfand. Weitere Fragen betreten das mögliche Umfeld des toten Täters Frank L. und schließlich verweist  Rudi noch auf eine [http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/DasSindWir/Aktuelles/_artikel/180328_AktenzeichenXY_TunahanKeser/180328_aktenzeichenxy_index.html Internetseite], auf der das gerade Besprochene noch einmal nachgelesen werden kann.<br>
* Nach einem Ausflug drei Tage später erzählt sie schließlich Herbert über ihren Wunsch nach einer Auszeit. Sie setzt sich ins Auto, er hält sich an der Fahrertür fest. Dann schlägt sie die Tür zu, und er kann gerade noch die Finger wegziehen. Sie fährt davon und lässt ihn alleine zurück. Am selben Tag wurden noch 2.000 € vom gemeinsamen Konto abgehoben, von wem ist aber unklar. In der Nacht hat sie dann noch für ca. 20 Minuten mit Andi telefoniert und erzählt ihm von einem gutem Gespräch mit Herbert, der ihr dabei von seinem Kindheitstrauma erzählt hat. Tabita möchte Herbert jetzt nicht im Stich lassen, aber ihr Liebhaber glaubt ihm nicht und meint, Herbert wolle sie nur einwickeln und wirkt in seinem Verhalten erneut aufdringlich. Später schreibt sie Andi, wieder im Bad, noch einige SMSen, in denen sie ihre Liebe zu ihm bekräftigt. Die letzte kam am 24.09.2016 um 2.30 Uhr bei ihm an.  


Auch zu dem Fall: [https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article213854975/Aktenzeichen-XY-fahndet-nach-Moerder-des-Boxers.html ''"Aktenzeichen XY" fahndet nach Mörder des Boxers''] Quelle: Hamburger Abendblatt vom 27.03.18 © Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.
* Nach diesem letzten Lebenszeichen von ihr machen sich Tabitas Schwester und Andreas Sorgen, als sie sie wenig später telefonisch nicht mehr erreichen. Erst von Herbert erfahren sie dann von der zweiwöchigen Auszeit, die sich Tabita nehmen wollte, Genaueres weiß aber auch ihr Mann nicht. Zunächst unternehmen sie nichts, als aber Tabita am 10. Oktober 2016, über zwei Wochen nach ihrem Verschwinden noch immer nicht wieder zurückgekommen ist, erstattet Herbert Vermisstenanzeige bei der Polizei, die Mordkommission übernimmt den Fall.


=== Mord an Möbelhändler Wilhelm R. (Neue Spur im Cold Case?) ===
* '''Zitate:''' „Siehste, hat doch noch geklappt mit der Liebe.- „Ich dachte schon, ich krieg´ keinen mehr ab.“; „Jeden Tag, alle 15 Minuten dieser infernalische Krach. Das ist Lärmbelästigung und Körperverletzung!“; „Und? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.“ „Was ab dem 23. September 2016 passiert ist, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit feststellen. (Sprechertext Michael Brennicke)
* '''Musik:''' Klaviergeklimper
==== Inhalt ====
* '''Status:''' ungeklärt
* '''Dienststelle: ''' Kripo Frankfurt/Main
* '''Kommissar im Studio: ''' Kriminaloberkommissar David Seil von der vierten Mordkommission
* '''Tatzeit: ''' Dienstag, 24. März 1987
* '''Tatort: ''' Am Steinberg 4, Frankfurt am Main
* '''Details: ''' Der 66-jährige frühere Möbelfabrikant Wilhelm R. arbeitet seit dem Konkurs seiner Firma als selbständiger Möbelverkäufer. Er wohnt in einem Ein-Zimmer-Appartement in Frankfurt-Nieder-Erlenbach. Zu seiner Frau, von der er seit Jahren getrennt lebt, hat er noch ein gutes Verhältnis. Sie unterstützt ihren Ex-Gatten hin und wieder auch in Geschäftsangelegenheiten, wenn er nicht erreichbar ist. Am 20. März 1987 isst der Möbelverkäufer, wie er es öfter zu tun pflegt, mit einer seiner thailändischen Bekanntschaften in einem einschlägigen Restaurant zu Abend. An seinen Affären mit thailändischen Frauen zerbrach damals seine Ehe. Am darauffolgenden Tag ist der Selbständige zu Besuch bei seiner Ex-Frau in Friedberg. Zusammen mit ihr passt er auf seine Enkelkinder auf. Gegen 14:30 Uhr am nächsten Tag verlässt er die Wohnung seiner Ex-Frau. Seine Nachbarin, Klara S., zu der er eine gute Bekanntschaft pflegt, sieht ihn gegen 16 Uhr mit einer deutlich kleineren Frau, vermutlich einer Thailänderin, seine Wohnung betreten. Etwa 3 Stunden später erhält sie einen Anruf von Wilhelm R., der sie bittet, den Zweitschlüssel zu seiner Wohnung für ihn zu deponieren. Er könne seinen eigenen Schlüssel nicht finden, so der Möbelverkäufer. Am nächsten Tag ist der Schlüssel fort. Noch einen Tag später, am Dienstag, den 24. März 1987 wird die Ex-Frau des 66-jährigen durch einen Anruf alarmiert. Ein Kunde kann Wilhelm R. nicht erreichen. In der Folge versucht sein Sohn, in die Wohnung zu gelangen. Als der Hausmeister schließlich die Tür eintritt, entdeckt der Sohn seinen Vater, brutal ermordet und gefesselt, am Boden liegend. Die Frankfurter Kripo übernimmt den Fall. Die Frau, die die Nachbarin mit dem Mordopfer in die Wohnung gehen sah, wird als tatverdächtig gesehen. Die Polizei sucht in allen thailändischen Restaurants, sowie Bordellen, in denen thailändische Prostituierte arbeiten, nach ihr ab. Schließlich stoßen sie auf ein Restaurant, in dem das Opfer mit der Frau gegessen hat. Nähere Informationen zu der Gesuchten finden sie aber auch dort nicht.
* '''Zitate: ''' „Wenn ich die Tür eintrete, ist die kaputt!“
* '''Belohnung: ''' wird nicht erwähnt
* '''Status: ''' ungeklärt


==== Nachspiel ====
==== Nachspiel ====


Auch zu dem Fall: [https://www.op-online.de/region/frankfurt/frankfurt-jahre-alter-mordfall-aktenzeichen-9720604.html ''Ermittler hoffen auf neue Hinweise - 30 Jahre alter Mordfall bei „Aktenzeichen XY“''] Quelle: Offenbach-Post vom 23.03.18
Artikel zu dem Fall:<br>
[http://www.wn.de/Muenster/3290563-Vermisste-Frau-bei-Aktenzeichen-XY-Zeugen-wollen-Tabita-Cirvele-gesehen-haben ''Vermisste Frau bei „Aktenzeichen XY“ Zeugen wollen Tabita C. gesehen haben''] Westfälische Nachrichten vom 10.05.2018<br>
[http://www.wn.de/Muenster/3288557-Aktenzeichen-XY-Suche-nach-vermisster-Frau-Was-ist-mit-Tabita-Cirvele-passiert ''Suche nach vermisster Frau: Was ist mit Tabita C. passiert?''] Westfälische Nachrichten vom 09.05.2018<br>
[https://www.merkur.de/bayern/aktenzeichen-xy-liebes-sms-und-dann-spurlos-verschwunden-was-geschah-mit-tabita-9820408.html ''Was geschah mit Tabita, nachdem sie Liebes-SMS schickte und verschwand? Neue Hinweise bei „Aktenzeichen XY...“''] Merkur.de vom 09.05.2018<br>
[https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aktenzeichen-xy-ungeloest-rollt-vermisstenfall-auf-100.html ''Aktenzeichen XY... ungelöst - Groß angelegte Suche nach vermisster Frau''] ZDF.de vom 09.05.2018<br>
[https://www.huffingtonpost.de/entry/aktenzeichen-xy-frau-verschwindet-spurlos-das-ist-ihre-letzte-sms_de_5af2de5ae4b0a0d601e87f84  '' "Aktenzeichen XY": Tabita verschwindet spurlos – nach dieser SMS''] huffingtonpost.de vom vom 09.05.2018<br>
[https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/vermisste-personen/vermisstenfall-tabita-cirvele-bei-aktenzeichen-xy-55634256.bild.html ''FALL BEI „AKTENZEICHEN XY“ »Eine SMS ist das letzte Lebenszeichen meiner Tabita!''] Bild.de vom 08.05.2018<br>


=== Raubüberfall auf Rentnerehepaar (Schock am Silvesterabend) ===
=== Brutale Überfälle auf Supermärkte im Großraum Hamm (Überfälle wie am Fließband) ===
   
   
==== Inhalt ====
==== Inhalt ====
 
* '''Dienststelle: ''' Kripo Heppenheim
* '''Dienststelle:''' Kripo Hamm
* '''Kommissarin im Studio: ''' Kriminaloberkommissarin Cindy Graf
* '''Kommissar im Studio:''' Kriminalhauptkommissar Martin Streubel
* '''Tatzeit: ''' Samstag, 31. Dezember 2016 gegen 18 Uhr
* '''Tattage- und Orte:''' 08.05.2017: Ascheberg-Herbern; 30.05.2017: Hamm-Heesen; 20.07.2017: Drensteinfurt; 03.08.2017: Hamm-Pelkum; 22.08.2017: Ascheberg und Hamm-Herringen
* '''Tatort: ''' Lindenstraße in Biblis (Kreis Bergstraße)
* '''Belohnung:''' 3.000 € von der Staatsanwaltschaft Dortmund und von dem Betreiber einer Supermarktkette
* '''Details: ''' Das Rentnerehepaar Hans und Elke F. lebt in seinem selbst gebauten Haus in Biblis. Das Obergeschoss ist an eine Familie mit Kindern, der Keller an einen alleinstehenden Mann vermietet. Sie selbst leben im Erdgeschoss. Immer wieder werden die beiden Rentner von Kinderlärm aus dem Obergeschoss gestört. Auf eine Beschwerde hin versprechen die beiden Eltern, sich Mühe zu geben, die Lautstärke für die beiden Hausbesitzer erträglich zu halten. Am Silvesterabend, Samstag den 31. Dezember 2016, verlässt die fünfköpfige Familie aus dem Obergeschoss gegen 17 Uhr das Haus. Bei der polizeilichen Befragung später geben sie an, kurzfristig von einer Verwandten eingeladen worden zu sein. Kurz vor 18 Uhr wird das Ehepaar von einem Geräusch in ihrem Haus aufgeschreckt. Bei der Nachschau im Treppenhaus findet sich keine Ursache. Als das Geräusch jedoch erneut ertönt und die Beiden die Wohnungstüre erneut öffnen, werden sie von zwei unmaskierten Männern gewaltsam in die Wohnung geschleppt. Einer der Männer droht mit einem Brecheisen und fragt nach den 30.000 Euro, die er in der Wohnung vermutet. Die beiden Opfer beteuern jedoch, nicht über so viel Geld zu verfügen. Nachdem die Täter anfangen, die Schränke zu durchwühlen, gibt die Ehefrau den Aufbewahrungsort eines Goldbesteck-Sets, sowie des Geldbeutels preis. Die Täter meinen jedoch weiterhin, zu wissen, dass sich in der Wohnung 30.000 Euro befinden müssen. Auf die Frage hin, woher sie das wüssten, deutet der Wortführer der beiden Räuber auf den Boden. Ob er damit wirklich den Mieter im Untergechoss gemeint hat, ist unklar. Während des über einstündigen Überfalls behauptet einer der Täter, er sei gezwungen, den Überfall zu begehen, um seine beiden Zwillinge zu ernähren. Schließlich macht der Ehemann den Tätern ein Angebot. Er verspricht, am Montag all sein Geld, 5.000 Euro, von der Bank zu holen, es den Tätern zu übergeben, und nicht die Polizei einzuschalten. Nach dem Überfall alarmiert die Ehefrau dennoch sofort die Polizei. Für die Kripo Heppenheim ergeben sich einige Ungereimtheiten. An der Haustür sind keinerlei Einbruchsspuren zu finden, obwohl die Täter ein Brecheisen besaßen. Wie die beiden also ins Haus gelangt sind, ist unklar. Auch die Mieter des Hauses werden befragt, um Verdachtsmomente gegen sie zu überprüfen. Der alleinstehende Mann sagt, er habe noch nie jemandem etwas über die Vermieter erzählt, er wisse überhaupt nichts über deren Vermögen. Außerdem besitze er gar keinen Schlüssel zum Obergeschoss, da seine Wohnung über einen eigenen Eingang erreichbar ist. Die Mieter aus dem Obergeschoss sagen aus, die Haustür gewissenhaft verschlossen zu haben, bevor sie zu der Verwandten abreisten. Das überfallene Ehepaar ist sich nicht sicher, ob die Nachbarn etwas mit dem Überfall zu tun haben könnten. Die polizeilichen Ermittlungen bringen kein Ergebnis zutage.
* '''Details:''' Der Film beginnt mit dem zweiten Überfall der Serie am 30.05.2017 in Hamm-Heesen. Kurz vor 21.00 Uhr sind neben dem Filialleiter und einer Kassiererin nur noch wenige Kunden im Supermarkt. Zwei junge Männer, die erst vor kurzem in den Laden gekommen waren, geben an der Kasse vor, sich für eine Tasche zu interessieren und Fragen nach dem Preis selbiger. Aber die Antwort 5,99 € interessiert sie nicht wirklich. Stattdessen zückt einer der beiden jungen Männer eine Pistole und zwingt die arme Kassiererin ins Büro. Dort hat sich inzwischen der zweite Täter gewaltsam Zutritt verschafft, als ein Angestellter, der gerade den Tressor aufgefüllt hatte, aus dem Büro rausgehen wollte. Die brutalen Täter schreien herum und zwingen die beiden Supermarktmitarbeiter, sich auf den Boden zu legen. Mit einer geringen Beute entkommen sie unerkannt. Die Täter verstauen diese in der Tasche, die sie angeblich kaufen wollten und die Kripo Hamm übernimmt dem Fall. Eine Kommissarin und ihr Kollege haben immerhin schon einmal ein Phantombild vom Haupttäter mit Mütze und dabei erwähnt der Kommissar auch den ersten Überfall der Serie in Ascheberg. Auch dort waren es zwei vermeintliche Supermarktkunden, die sich kurz vor Ladenschluss als Täter erwiesen und sich den Tresor öffnen ließen, und im Phantombild hat der Täter wieder eine Mütze auf. Die Veröffentlichung der Phantombilder bringt aber keine neuen Erkenntnisse. Dann, sieben Wochen später, am 20.07.2017 der nächste Überfall in Drensteinfurt. Der Tatort ist ca. 13 km von den ersten beinten Tatorten entfernt und hier flüchten die Täter in einem silbernen Van, der von einer dritten Person gefahren wird. Die Kommissarin aus Hamm hat inzwischen alle Handynummern überprüft, die zu den jeweiligen Tatzeiten im Bereich der Supermärkte ins Netz eingeloggt waren. Bei 24 Nummern gab es Überschneidungen, und zwei Nummern waren ca. zur Tatzeit eingeloggt. Bei der Überprüfung der beiden verdächtigen Handnummern kommen die beiden Beamten zuerst an einen abgelegenen Bauernhof. Dort hat die wortkarge Bäuerin im zwar im Supermarkt Futter gekauft, auch schon mal abends. Sie kennt aber keine jungen Leute und auch den Mann mit der Mütze auf dem Phantombild nicht. Auch die weiteren Handynummern bringt die Kripo nicht weiter und dann kommt auch schon Überfall Nummer vier. Am 03.08.2017 ist ein Discounter in Hamm-Pelkum der Tatort und diesmal sind es drei Täter. Wieder schreien die brutalen Täter wild herum und sprühen den wehrlosen Kassiererinnen, die den Tresor nicht öffnen können da nur der Filialleiter den Code hat, eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht. Auch bei diesem Überfall machen die Täter wieder nur wenig Beute. Die Kripo steht jetzt vor dem Problem, dass sie von den Opfern unterschiedliche Täterbeschreibungen haben, die zum Teil gravierend voneinander abweichen. Die Kommissarin besucht eine der Kassiererinnen, die am meisten Pfefferspray abbekam und meint, den Haupttäter besonders gut beschreiben zu können, im Krankenhaus. Ein weiteres Phantombild wird erstellt und die Veröffentlichung in Zeitungen bringt mehrere konkrete Hinweise, auch Namen werden dabei genannt. Die Beamten sind jetzt zuversichtlich, einen der der Täter identifiziert zu haben, aber letztendlich erkennen die überfallenen Kassiererin den Mann auf dem Foto doch nicht. Die Ermittlungen führten nicht zu dem gewünschten Erfolg, die Kripo muss wieder bei Null anfangen, und zwei Wochen später, am 22.08.2017 erfolgen am selben Abend wieder in Ascheberg, dort bleiben sie ohne Beute, und in Hamm-Herringen erneute Überfälle. Auch hier stimmen die Täterbeschreibungen wieder nicht überein und die Zusammenhänge zwischen den Überfällen ist noch immer unklar.
* '''Zitate: ''' "Wir haben wirklich nicht mehr im Haus. Aber vielleicht könnte ich Geld holen und es Ihnen geben. [...] Und am Montag können Sie kommen und sich das Geld abholen." - "Und keine Polizei? Versprochen?"
 
* '''Besonderheiten: '''
* '''Zitate:''' „Überfall! Ganz ruhig! Ein Ton und du bist Tot!“ (Täter 1) „Überfall! Kein Wort! Halt die Fresse!“ (Täter 2) „Hmm, drei Überfälle, drei zuständige Polizeidienststellen. Na, die Typen wissen, wie man uns auf Trab hält.“; „Fast alle Opfer haben ihre Täter unterschiedlich wahrgenommen. Mal sind sie 20, mal 30, mal sind sie deutsch, osteuropäisch, arabisch stämmig, fünfmal sind sie 1,65 m mal sind sie 1,90 m, blaue Augen, braune Augen, ist ja mittlerweile alles dabei.“; „Hören sie, das Bild da, das ist vier Jahre alt. Es kann schon sein, dass sich der Mann ein bisschen verändert hat.“ (Kommissar) - „Der, den sie suchen, der hat mir ne Waffe an den Kopf gehalten. Das Gesicht kann ich nicht vergessen. Und der ist es bestimmt nicht.“ (Opfer)
* '''Belohnung: ''' 2.000 €
* '''Musik:'''
* '''Status: ''' ungeklärt
* '''Status:''' ungeklärt


==== Nachspiel ====
==== Nachspiel ====


Auch zu dem Fall: [https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/3897950 ''POL-DA: Biblis Bergstraße: Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" greift Fahndung nach Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar in der Silvesternacht 2016 auf''] Quelle: Presseportal.de vom 22.03.2018<br>
=== Elke K. seit 1969 spurlos verschwunden (Nach Diskobesuch verschwunden) ===
[https://www.tag24.de/nachrichten/zdf-biblis-bergstrasse-raub-ueberfall-aktenzeichen-xy-ehepaar-tv-serie-silvester-482401 ''"AKTENZEICHEN XY...UNGELÖST": RAUBÜBERFALL AUF ÄLTERES EHEPAAR IM TV''] Quelle: tag24.de vom 22.03.2018<br>
 
=== Unfall oder Mord an Mert A. (Tod im Main – Unfall oder Verbrechen?) ===
   
   
==== Inhalt ====
==== Inhalt ====
 
* '''Dienststelle:''' Kripo Frankfurt/Main
* '''Dienststelle:''' Polizei Stolzenau/Staatsanwaltschaft Verden
* '''Kommissarin im Studio: ''' Kriminaloberkommissarin Sina Martin (auch von der vierten Mordkommission)
* '''Beamter im Studio:''' Erste Staatsanwältin Annette Marquardt aus Verden an der Aller
* '''Tatzeit:''' Sonntag, 13. November 2016 nach 2 Uhr
* '''Tattag:''' Vermutlich laut Staatsanwaltschaft Verden 14.12.1969
* '''Tatort:''' Frankfurt/Main, nahe der Mündung der Nidda in den Main
* '''Belohnung:''' 5.000 € von der Staatsanwaltschaft Verden
* '''Fund der Leiche:''' Samstag, 10. Dezember 2016, flussabwärts einen Kilometer von der Bar entfernt
* '''Details:''' Der 13. Dezember 1969 ist ein Samstag. In Stolzenau möchte an diesem Abend Horst K. in Ruhe seine Zeitung lesen und sich zu der Klängen des jungen Hein Simons, damals eher als Heintje bekannt, entspannen. Außerdem hätte er gerne etwas zu essen. Seine Frau, die kluge Hausfrau, hat schon vorgesorgt und Schnittchen mit Käse und Wurst und Gürkchen vorbereitet. Er will sie sich gerade aus der Küche holen, als sich plötzlich zwischen den Klängen von Heintje, von oben kommend, ein dröhndend-stampfender „Krach“ mischt und im Treppenhaus jemand dazu lautstark singt: „One thing I can tell you is: You got to be free!…“ Dass es es ich bei diesem „Jemand“ um John Lennon handelt, kann Horst K. natürlich nicht wissen. Erst seine Tochter Elke, die ihm entgegenkommt, klärt ihn auf, dass die Beatles für diesen abendlichen „Höllenlärm“  verantwortlich sind. Die 15-jährige hat sich an diesem Abend besonders hübsch gemacht und möchte gerne in der Disco Schauburg in Nienburg ihre Freundinnen und ihren neuen Freund Klausi, mit dem sie seit zwei Wochen zusammen ist, treffen. Deshalb bittet sie ihre Mutter um etwas finanzielle Unterstützung, die sie schließlich auch bekommt. Elke macht ein Praktikum in einem Kinderheim in Loccum, wo sie auch immer wieder mal übernachtet. Mit der Ermahnung des Vaters an die Tochter, dass um Mitternacht Schluss sein muss, da sie am Sonntag Dienst hat, und der Erklärung an die besorgte Mutter, dass sie von jemandem die 20 km bis Nienburg mitgenommen würde, verabschiedet sich Elke von ihren Eltern.  
* '''Details:''' Der 21-jährige Mert A. ist kürzlich aus beruflichen Gründen von Hanau nach Bad Hersfeld gezogen, wo er in der Retourenabteilung eines Versandhändlers arbeitet. In Hanau hat Mert einen breiten Bekanntenkreis, darunter seine Freundin. An den Wochenenden fährt er daher regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin. Der Ausgehfreudige junge Mann trifft sich am Samstag, den 12.11.2016 mit Freunden im nahen Frankfurt. Nach dem Treffen in einem Schnellimbiss am Hauptbahnhof ist Mert mit zwei anderen Bekannten in einer Bar verabredet. Sie wollen dort eine bevorstehende Hochzeit feiern. Gegen 23 Uhr macht sich A. per Nahverkehr auf den Weg dorthin; seine beiden Begleiter möchten nicht mitkommen. Von der Bar in der Kranengasse im Stadtteil Höchst aus schreibt Mert kurz nach Mitternacht mit seiner Freundin und verabredet sich für den Tag mit ihr. Mit der Ankündigung, einen Joint zu rauchen, verlässt er gegen 01:50 Uhr das Lokal. Draußen telefoniert er noch mit seinen beiden vorigen Begleitern. Die Spur des 21-jährigen können Polizeihunde später bis ans Mainufer verfolgen. Als er nach 30 Minuten noch nicht zurückgekehrt ist, geht einer seiner Bekannten nach ihm sehen, findet aber keine Spur von ihm. Über sein Handy ist er nicht mehr erreichbar; auch nicht, als die Bekannten das Lokal kurz nach 4 Uhr verlassen, in das Mert nicht mehr zurückgekehrt ist. Auch am nächsten Nachmittag taucht er nicht wieder auf. Wenige Tage später wird Mert A. als vermisst gemeldet, woraufhin in der örtlichen Presse nach ihm gesucht wird. Am 10. Dezember finden Kajakfahrer seine Leiche nahe der Bar im Main. Zunächst geht die Polizei von einem tragischen Unfall aus. Bei der Obduktion werden jedoch Blutergüsse entdeckt, die mit einiger Wahrscheinlichkeit von einer körperlichen Auseinandersetzung stammten. Warum jemand dem überaus beliebten Mann eine solche Gewalt angetan haben könnte, können sich die Polizei und seine Bekannten nicht erklären. Allerdings kann auch ein Unfall nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden.
 
* '''Zitate:''' „Ha, was ihr alles feiert“ - „Wird sich schon alles klären. Wenn was passiert wär, hättn´wir´s schon längst bemerkt“. - „Hoffentlich hast du Recht.“
* Dann fährt sie schließlich per Anhalter nach Nienburg. Ein junger Mann mit einem Mercedes hat sie zur Disco gebracht, wo ihre Freundin Moni schon auf sie gewartet hat. Auch Klausi ist schon da. Er wird zu den Klängen von „Happy Together“ von den Tutles von der nichtsahndenden Elke mit einem fremden Mädchen beim Austausch von Zärtlichkeiten erwischt. Die aufgebrachte Elke will natürlich wissen, wer die Fremde ist, aber das unbekannte Mädchen zieht es dann doch lieber vor, erst mal abzuhauen. Klausi kann die Situation retten, indem er glaubhaft versichert, das Mädchen habe angefangen und er gar nichts von ihr gewollt. Nachdem ihm eine Standpauke von Elke aber doch nicht erspart bleibt, ist zwischen den beiden schließlich wieder alles in Butter. Jetzt braucht sie nur noch eine Mitfahrgelegenheit für die Rückfahrt. Dann trifft Elke einen Bekannten, den sie lange nicht mehr gesehen hatte. Er erklärt sich bereit, sie mitzunehmen, allerdings erst um drei Uhr. Da sie die mahnenden Worte ihres Vaters zu diesem Zeitpunkt wohl schon längst vergessen hat, gehen die drei Freundinnen später in einen weiteren Beat-Schuppen, dem Scandia-Club, ebenfalls in Nienburg. Kurz vor drei Uhr laufen Elke, Moni und eine weitere Freundin schließlich zu dem vereinbarten Treffpunkt für die Rückreise. Unterwegs erzählt die eine Freundin noch von einer Vergewaltigung, die sich erst vor kurzem hier in der Gegend ereignet hatte.
* '''Belohnung:''' 6.000 € von privater Seite
 
* Am Treffpunkt stellen die drei Mädchen dann entsetzt fest, das noch kein Auto dort steht, um sie abzuholen und Elkes Bekannter taucht nicht auf. Wenig später kommt ein junger Mann in einem viertürigen Opel Kadett vorbei, der die Freundinnen schließlich mitnimmt. Zuerst fährt er Moni nachhause. Elke möchte zur Überraschung ihrer weitern Freundin noch zu ihrem Bekannten, Paul nach Holtdorf und nicht, wie ursprünglich vorgesehen zum Kinderheim in Loccum. Dieser Paul scheint ein besonders fortschrittlicher Mann zu sein, denn auf dem Dach seines Hauses befindet sich schon im Jahr 1969 eine Sattelitenschüssel, zumindest hier im XY-Filmfall. Paul freut sich über den Besuch, der Opelfahrer kommt mit rein und auch Klausi ist schon bei ihm. Nachdem die Freundin von Elke registriert hat, das sie hier auf einer Kiffer-Party gelandet sein muss, fordert sie Elke sofort auf, von diesem unheimlichen Ort abzuhauen, aber Elke möchte doch lieber bei ihrem Klausi bleiben. Mit einem unmissverständlichem „Wir fahren!“ drängt Elkes Freundin beim Opel-Fahrer schließlich wehement auf den Aufbruch. In dieser Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1969 ist es mit Minus 20 Grad ungewöhnlich kalt. Elke verabschiedet sich morgens um 8 Uhr von Klausi um nach Loccum zum Kinderheim zu fahren, wieder per Anhalter. Dort ist sie nie angekommen. Da Elke aber immer zuverlässig war und es nicht ihre Art ist, einfach so von der Arbeit weg zu bleiben, machen sich ihre Eltern große Sorgen und haben schließlich zwei Tage später bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Dort werden die besorgten Eltern von den Wachtmeistern vertröstet. Die Beamten kennen solche Fälle bereits und meinen, sie würde bald schon wieder auftauchen…
* '''Zitate:''' „Hertha, was essen wir denn?“ - „Ich hab´Schnittchen gemacht.“; „Was zur Hölle war das denn?“ - „Vati, nicht: “was zur Hölle war das denn“, das sind die Beatles!“; „Und, was ist das für ´ne Geschichte?“  - „Eine 15-jährige, von Hause abgängig, treibt sich vermutlich rum.“
* '''Musik:''' Heintje - Du sollst nicht weinen; Beatles - Come Together; Jefferson Airplane - White Rabbit; Turtles - Happy Together; Dusty Springfield - You Don't Have To Say You Love Me
* '''Status:''' ungeklärt
* '''Status:''' ungeklärt


==== Nachspiel ====
==== Nachspiel ====
Zwei Wochen nach ihrem Verschwinden wurde in der Diskothek Schauburg auf der Tanzfläche Elkes Medaillon gefunden. Darin befanden sich einige Pfennigstücke und eine kleine Kastanie. Die erste Staatsanwältin Frau Dr. Marquardt aus Verden hat es zu Rudi ins Studio mitgebracht und erwähnt eine Hypothese der Staatsanwaltschaft, nach der der Täter das Medaillon erst später dort abgelegt hat. Denn wenn es Elke in der Diskothek verloren hätte, wäre es vermutlich beim Aufräumen und Putzen schon früher entdeckt worden.
Artikel und Bilder zu dem Fall:<br>
[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Fall-Kerll-Erste-Hinweise-nach-Aktenzeichen-XY,kerll100.html ''Fall K.: Erste Hinweise nach "Aktenzeichen XY" '' ]NDR.de vom 11.05.2018<br>
[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Fall-Elke-Kerll-von-1969-bei-Aktenzeichen-XY,kerll100.html ''Fall Elke K. von 1969 bei  "Aktenzeichen XY" '' ] NDR.de vom 05.05.2018<br>
[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Vermisst-seit-1969-Polizei-rollt-Fall-wieder-auf,nienburg280.html ''Vermisst seit 1969: Polizei rollt Fall neu auf''] NDR.de vom 16.03.2018<br>
[https://www.zeit.de/2006/40/Moora/komplettansicht ''Kriminologie: Das Mädchen im Moor''] DIE ZEIT, 28.09.2006 Nr. 40; Auch in diesem Artikel wird der Fall Elke K. erwähnt<br>
[http://mapio.net/pic/p-19776074/ ''Hier''] hat Elke in Loccum ihr Praktikum gemacht.


== Die Studiofälle der Sendung ==
== Die Studiofälle der Sendung ==


*'''SF 1:''' ''Kripo Aschaffenburg - Raubüberfall auf Juwelier''; Dauer 90 Sekunden; Fünf Täter; Schuss mit Schreckschusspistole; zwei Verletzte; Bilder von Handyvideo und Überwachungskamera.
* '''SF 1:''' Polizei Brüssel (Belgien)  - Unbekannter Toter in der Maas in Amay (Belgien), gefunden am 19. Juni 2008. Die Leiche ist halbverwest, Arme und Beine fehlen. Rekonstruktion des Gesichts. Leiche in einem 120l-Schwergut-Müllsack der Firma Pely verpackt. Beschreibung des Toten: ca. 40 Jahre alt, 180 cm groß, kräftig, kurze braune Haare, braune Augen, hat erste Lebensjahre wohl im Alpenraum verbracht, Tätowierung auf dem rechten Arm (zwei Herzen mit den Vornamen "PETER" und "SABINE")
'''Geklärt:''' Über die Aufklärung wird in der [[Sendung vom 09.05.2018]] berichtet siehe unter Aufklärung
 
*'''SF 2:''' ''Kripo München - Pfleger unter Mordverdacht'' - Der polnische Altenpflegehelfer Grzegorz Stanislaw W. soll einen 87-jährigen Mann, der sich in seiner Pflege befand, aus Habgier mit Insulin getötet haben. Über diese feststehende Erkenntnis hinaus befürchtet die Kripo weitere Opfer des Mannes. W. war bundesweit tätig, 5 seiner Patienten konnten in Lebensgefahr gerettet werden, 5 weitere starben während der Betreuungszeit des Verdächtigen. Die Polizei sucht nun nach weiteren, bisher unbekannten Arbeitsplätzen des 36-jährigen Mannes, der bereits Mitte Februar 2018 durch die Münchner Polizei festgenommen wurde.
* Über diesen Fall wurde schon mal  in der [[Sendung vom 03.06.2009]] berichtet
*'''SF 3:''' ''Kripo Erding - Unbekannte Leiche im Wald'' - In einem Ebersberger Waldstück fand ein Pilzsammler im August 2016 die sterblichen Überreste eines Mannes. Mithilfe zweier neuer Varianten der Gesichtsrekonstruktion des Mannes bittet die Polizei um Hinweise auf seine Identität. Des Weiteren werden Kleidungsstücke und Accessoires gezeigt, die der Mann bei sich trug.  Außerdem fand die Kripo heraus, dass der Mann vor längerer Zeit einen Kieferbruch erlitten haben muss.
*'''SF 4:''' ''Kripo Münster - Einbrüche in Optikergeschäfte'' - Skrupellose Täter brechen nach kurzem Ausbaldowern nachts in Optikergeschäfte ein und räumen alle Regale leer. Sieben ähnlich gelagerte Fälle, davon auch einer im österreichischen Grenzgebiet zu Deutschland werden den Tätern vorgeworfen. Die Taten ereigneten sich zwischen Oktober 2017 bis März 2018. Bei einem der Einbrüche, in Münster, wurden drei Männer beim Auskundschaften des Geschäfts beobachtet. Von ihnen konnten Phantombilder angefertigt werden. Die Kripo interessiert, ob die drei Männer, die vermutlich Südosteuropäer sind, tatsächlich Teil einer größeren überregional agierenden Bande sind.


== XY Update ==
== XY Update ==
   
   
keine Zwischenergebnisse in der Sendung
== XY gelöst ==
 
== XY Gelöst ==


* '''SF 3''' der '''[[Sendung vom 15.07.2015]]:''' Festnahme im Entführungsfall des Milliardärs-Sohn Markus W. durch Spezialeinheiten der Polizei am 14.03.2018 in Offenbach.
* '''SF 1''' der '''[[Sendung vom 28.03.2018|vorherigen Sendung]]:''' Kripo Aschaffenburg - Raubüberfall auf Juwelier geklärt. Eine Woche nach der Ausstrahlung des Falls wurde einer der gesuchten Männer in einem Juweliergeschäft in Lippstadt von den Mitarbeitern, die XY geschaut hatten, erkannt. Er konnte daraufhin durch Polizeibeamte festgenommen werden. Vier Tage darauf konnten die übrigen 4 Tatverdächtigen bei einem weiteren Überfall verhaftet werden. Nach den polizeilichen Erkenntnissen handelt es sich um eine Bande aus Litauen. [http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/regionales/Dank-Aktenzeichen-XY-Raub-aufgeklaert-ed6fa294-dad3-4198-8f40-f883f192cbe1-ds ''Die Glocke online-04.05.2018'']
* '''FF 3''' der '''[[Sendung vom 26.04.2017]]:''' Ein 29-Jähriger Amateurboxer, von dem in der Sendung Originalaufnahmen einer Überwachungskamera gezeigt wurden, und sein 24-jähriger Komplize konnten nach einem Hinweis eines XY-Zuschauers verhaftet werden.
* '''FF 1''' der '''[[Sendung vom 05.06.1992]]:''' Aufklärung des Mordes an Stephanie D. in Jena (Goethepark)


== Erste Ergebnisse ==
* '''FF 2''' der '''[[Sendung vom 09.08.2017]]:''' Mord an Wilhelm R. aus dem Jahr 1984 geklärt. Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um einen damals 20-jährigen, der in der Umgebung lebte. Eine XY-Zuschauerin hatte ihn schon des längeren wegen des Mordes in Verdacht und meldete dies nun der Polizei. Nach umfangreichen Überprüfungen ist auch die Polizei sicher, den Täter gefunden zu haben.


Neue Hinweise in altem Fall
* '''FF 2''' der '''[[Sendung vom 06.11.1992]]:''' Handtaschenraub und Mord an Blanka Z. (Casio-Mann) geklärt. Als Mörder konnte der schwedische Schwerverbrecher John A. identifiziert werden. Motiv für die Tat war der Casio-Taschencomputer, der brisante Informationen enthielt und dessen Diebstahl er Blanka Z. zu unrecht vorhielt. John A. hatte sich, wie die Polizei feststellte, zum Zeitpunkt des Mordes in Frankfurt aufgehalten, nachdem er aus Fremdenhass auf zahlreiche Menschen geschossen und einen davon getötet hatte. 1994 wurde A. in Schweden, 2018 dann nochmals in Deutschland jeweils zu lebenslanger Haft verurteilt.


Kommt die Kripo nach XY bei "Cold Case" weiter?
* '''SF 1''' der '''[[Sendung vom 31.01.2018]]:''' Der Tod eines Babys bei Heppenheim ist geklärt. Zuschauerhinweise und polizeiliche Ermittlungen führten zu einer 31-jährigen aus Mannheim. Ihren Sohn Michael hatte sie am 22. März 2017 zur Welt gebracht, der dann aber verschwand. Die Frau ist zurzeit wohnungslos und sitzt in Untersuchungshaft, wo sie noch keine Angaben zum Fall gemacht hat. Der kleine Michael wurde auf dem Waldfriedhof in Viernheim bestattet.


* '''FF 2.''' der '''[[Sendung vom 03.11.2010]]:''' Raubüberfall auf einen Juwelier in Köln wurde geklärt. Der zweite Täter, der noch flüchtig war, wurde bei einem Juwelierüberfall im August 2017 in Barcelona festgenommen und durch einen DNA-Test überführt. Der serbischstämmige Mann soll für mindestens 4 weitere Überfälle in Deutschland infrage kommen. Er wurde ausgeliefert und in Stuttgart vor Gericht gestellt.


Überraschung im XY-Studio: Ausgerechnet in einem 30 Jahre alten Mordfall gab es noch während der jüngsten Ausgabe von „Akenzeichen XY… ungelöst“ die interessantesten Hinweise. „So viel hätten wir uns nach all den Jahren nicht erwartet“, staunte  Kriminaloberkommissar David Seil von der Mordkommission in Frankfurt/Main.
== Erste Ergebnisse ==


Kriminaloberkommissar David Seil von der Kripo Frankfurt/Main hofft, mit Hilfe der XY-Zuschauer in einem über 30 Jahre alten Mordfall weiterzukommen.
'''Jede Menge neue Spuren - Helfen Hinweise den Fahndern weiter?'''
Er hatte in der ZDF-Fahndungssendung den brutalen Mord an Wilhelm R. (66) aus Nieder-Erlenbach vorgestellt. In diesem Fall gilt eine Thailänderin als dringend tatverdächtig. Nach ihr wird gesucht. Die Frau mit niederländischer Staatsangehörigkeit hatte das Opfer 1987 in einem Restaurant kennengelernt. R. wurde nach einem Treffen mit ihr in seiner Wohnung tot aufgefunden.


Während der Sendung meldeten sich tatsächlich Zeugen, die sich an das damalige Fahrzeug der Gesuchten und auch an wichtige Details zu ihrer Person erinnern können. Seil: „Genau das war unsere Hoffnung für heute Abend. Jetzt haben wir zumindest was, wo wir neu ansetzen können.
Was passierte mit Tabita C.? Wurde Elke K. 1969 ermordet? Gleich zwei mysteriöse Vermisstenfälle standen im Mittelpunkt der jüngsten Folge von "Aktenzeichen XY… ungelöst". Nach der Sendung gab es jede Menge neue Spuren.


* '''zu FF 2:''' Seit dem 24. September 2016 ist Tabita C. verschwunden. Die 49-Jährige aus Reutte in Tirol hatte mehrfach angekündigt, sich eine Auszeit nehmen zu wollen. Doch ist Tabita Cirvele freiwillig verschwunden? Das LKA Tirol befürchtet ein Verbrechen und bat die XY-Zuschauer um Mithilfe. Und tatsächlich: Mehrere Anrufer meldeten sich im Studio, die meinen, die Vermisste erst kürzlich gesehen zu haben. Die Ermittler aus Österreich gehen diesen Angaben nun nach.


Ordentlich Bewegung kam auch in den Aufsehen erregenden Fall um den Mord an einem jungen aufstrebenden Boxer. Der 22-jährige Tunahan K. aus Hamburg wurde im Juni 2017 in der Nähe eines Rasthofs kaltblütig erschossen. „Wir haben mit der heutigen Sendung genau das erreicht, was wir wollten“, sagte auch Marco Klein zuversichtlich. Er war für die Kripo Itzehoe ins XY-Studio gekommen. Bis zum Ende der Sendung waren schon mehr als 20 Hinweise für ihn eingegangen.
* '''zu FF 3:''' Eine rätselhafte Serie von Supermarkt-Überfällen beschäftigt die Kripo in Hamm. Obwohl die Taten fast immer nach dem gleichen Schema abliefen, können die Ermittler nicht erkennen, ob stets ein und dieselbe Bande am Werk war. Doch vielleicht kommt nun Licht ins Dunkel: Nachdem in "XY" Phantombilder von tatverdächtigen Männern gezeigt worden waren, gingen im Studio zahlreiche neue Hinweise ein, denen die Kripo Hamm nun hoffnungsvoll nachgeht.


* '''zu FF 4:''' Rätselhaft ist auch das Verschwinden von Elke K. aus der Nähe von Nienburg/Weser. Ein "Cold Case" aus dem Jahr 1969. Die damals 15-Jährige hatte die Nacht in der Wohnung eines Freundes verbracht. Am nächsten Morgen verschwand sie. Erste Staatsanwältin Dr. Annette Marquardt ist überzeugt, dass Elke Kerll Opfer eines Verbrechens geworden ist. "Wir haben große Hoffnung, dass es Zeugen oder Mitwisser gibt, die bereit sind, nach mehr als 48 Jahren endlich ihr Schweigen zu brechen", so Dr. Marquardt im Gespräch mit Rudi Cerne. Schon mehrfach stellte die auf "Altfälle" spezialisierte Ermittlerin in XY die Fälle vor, die sie besonders bewegen. Und sie hatte schon mehrfach Erfolg damit. Ob es auch diesmal klappen wird?


Auch für die Ermittler eines Überfalls auf ein Ehepaar am Silvesterabend in Biblis gab es einen interessanten Hinweis. Ein Zuschauer schrieb per E-Mail, er habe goldenes Besteck – ähnlich dem geraubten –  auf der Straße angeboten bekommen. Ob es sich dabei wirklich um das Raubgut handelte, ist noch unklar.
* '''zu SF 1:''' Zum zweiten Mal Thema bei XY: der Fund einer Leiche im belgischen Amay im Jahr 2008. Der unbekannte Tote war am Ufer der Maas gefunden worden - in einem Müllsack verpackt, ohne Arme und Beine. Die belgische Polizei vermutet, dass der Tote aus Deutschland stammt. Ein Anrufer ist überzeugt, den Unbekannten anhand einer Gesichtsrekonstruktion und seiner auffälligen Tätowierung erkannt zu haben.


== Bemerkungen ==


Quelle: [https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenzeichen-xy-ungeloest/aktenzeichen-xy-ungeloest-vom-28-maerz-2018-100.html ZDF: Aktenzeichen XY... ungelöst vom 28. März 2018]
* Erste Staatsanwältin Annette Marquardt aus Verden an der Aller mit einem geklärten und einem neuen Fall zum fünften Mal bei Rudi im Studio, diesmal in den Farben einer Telekommunikationsfirma
* FF 4: Satellitenschlüssel auf dem Dach im Jahr 1969 und eine fiktive Biermarke ”Kelsters“. Aufkleber für Bierflachen können [http://www.grafikwerk-shop.de/Kelsters-Premium hier] bestellt werden.


== Bemerkungen ==
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 28.03.2018]]


* Wohl, weil noch Sendezeit übrig war, macht Rudi mit Alfred Hettmer noch einen kleinen Smalltalk über Cold Cases. Dieser erwähnt, dass dabei ein ganz bestimmter Personenkreis angesprochen werden soll, nämlich Täter, Zeugen, Mittäter und Mitwisser. „Und die wissen natürlich sehr wohl, was auch hier vor 30 Jahren geschehen ist. Und bei diesen Leuten geht es eben darum, dass sie ins Gewissen geredet bekommen, dass sie sich vielleicht öffnen und dann etwas zugeben, was sie vielleicht vor Jahren noch nicht getan haben.
Nächste Sendung: [[Sendung vom 30.05.2018]] XY Spezial "Vorsicht, Urlaubsfalle!"
* Obwohl in der Nachbesprechung mehrfach erwähnt wurde, dass der eigentliche Haupttäter im FF 1 sich das Leben genommen hat, ist kein Kreuz (†) hinter dem Namen, als sein Foto eingeblendet wird.


Vorherige Sendung: [[Sendung vom 28.02.2018]]
Nächste reguläre Sendung: [[Sendung vom 13.06.2018]]


Nächste Sendung: [[Sendung vom 09.05.2018]]


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Version vom 16. Juni 2018, 12:04 Uhr

Filmfälle

Drei Raubüberfälle auf Unternehmer (Überfälle auf Millionär)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Lörrach
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Matthias Höfling
  • Tatort: Wohnung des Opfers in Maulburg
  • Tattage: Erster Raubüberfall Im Jahr 2015; im Film gezeigt die Tat vom 27.05.2016; dritter Überfall am 23.03.2018
  • Belohnung: 30.000 € von privater Seite
  • Details: Das Opfer, ein Baustoffunternehmer aus Maulburg bei Lörrach hat mit dem Verkauf seiner Firma vermögen gemacht. Am 27.05.2016 kocht er sich Spaghetti; seine Ex-Frau und die zwei Töchter kommen zum Essen; Vater will mit ihnen Filme schauen, aber die Töchter haben andere Pläne und wollen lieber auswärts übernachten. Um 19.12 Uhr erscheinen auf der Überwachungskamera plötzlich zwei dunkle Gestalten auf dem Grundstück während der Baustoffunternehmer als Taxifahrer für die beiden Mädchen unterwegs ist; nervige Soap-Musik. Genau zweieinhalb Stunden später fällt einem Spaziergänger mit Schäferhund, der am Haus vorbei kommt, ein helles Auto mit französischem Kennzeichen auf, vermutlich ein ein älterer Citroën C4 in einem „dreckiges Weiß“. Fünf Minuten später ist dieser wieder weg und der Baustoffunternehmer geht noch einmal in sein Büro. Kurz darauf, gegen 22.10 Uhr, der erste Überfall; die äußerst brutal auftretenden zwei Täter wollen zum Tresor und zerren das Opfer sieben Minuten später schließlich zu seinem Auto. Dort versucht es, einen Alarm auslösen, wird aber von den Tätern daran gehindert. Wieder in der Wohnung lassen die Täter teueren Schmuck liegen. Sie nehmen aber Geld aus der Küchenschublade mit, erbeuten sechs Goldmünzen aus dem Tresor und schlagen immer wieder mit Pistengriffen dem Opfer auf den Kopf; Eine der Goldmünzen ist ein Goldvreneli 100 Schweizer Franken aus der Schweiz im Wert von 1.000 € und dazu kommen noch fünf Krugerrand-Münzen aus Südafrika im Wert von 5.000 €. Dann, um 22.47 Uhr gehen sie zurück zum Auto und finden im Handschuhfach eine höhere Summe Bargeld, das sie aber, wie schon den Schmuck, auch nicht mitnehmen; erneut Bilder von der Überwachungskamera; Die Täter verschwinden mit einem Rucksack und lassen das Opfer mit blutüberströmten Kopf und gefesselt lebensgefährlich verletzt am Boden liegend zurück; Um 23.10 Uhr; eine Stunde, nachdem die Täter gekommen waren, kann sich der Bauunternehmer schließlich selber befreien und einen Notruf absetzen; er erlitt bei dem Überfall einen Schädelbruch sowie mehrere Rippenbrüche und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Als er wieder erwacht ist die schon die Kripo bei ihm am Krankenbett. Der Kommissar kann nicht glauben, dass das Opfer wegen der geringen Beute fast torgeprügelt wurde und sucht nach einem Motiv; aber das Opfer hat mit niemandem Probleme und kann sich auch nicht vorstellen, dass es sich um einen „Denkzettel“ gehandelt haben könnte. Dann kommen die beiden Töchter zu Besuch und der Kommissar lässt die drei alleine und geht.
  • Zitate: „Unsere Töchter haben einfach zu viele Hobbys. Jetzt kannst du sie mal eine Zeit lang rumchauffieren." - „Mach ich doch gerne.“ „Du wirst es überleben, Papa.“; Warum die Täter den teueren Schmuck liegen lassen ist bis heute völlig unklar (Sprechertext Michael Brennicke)
  • Musik:
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Plötzlich verschwunden (Was geschah mit Tabita C.?)

Inhalt

  • Dienststelle: Landeskriminalamt Tirol Innsbruck
  • Kommissar im Studio: Oberst Walter Pupp, Leiter des LKA
  • Tag des Verschwindens: 24.09.2016
  • Belohnung: 3.000 € von privater Seite
  • Details: Münster im Winter 2010; Schneidermeisterin Tabita C. ist ledig und Mitte 40. Sie hat viele Schicksalsschläge erleiden müssen, unter anderem zwei Fehlgeburten. Zusammen mit ihrer Schwester kümmert sie sich um ihre Eltern. Der Vater ist stark dement, erkennt die eigenen Töchter nicht mehr und hat jetzt nachts den Herd angestellt. Die beiden Töchter überlegen, was sie machen können und beschließen, sich eine Psychiatrische Spezialklinik in Münster anzuschauen. Tabita hat von ihrem Freund Herbert einen Heiratsantrag bekommen und will es den Eltern erst später sagen, wenn er auch da ist. Die beiden wollen zusammenziehen.
  • Im Mai 2012 wohnt der demenzkranke Vater noch immer Zuhause und Tabita zieht mit Herbert nach Reutte in Tirol. Dort macht sich die unglückliche Schneidermeisterin Vorwürfe, dass sie keine Kinder bekommen kann und Herbert tröstet sie. Beim Spaziergang im Regen erwähnt sie, dass sie gerne arbeiten würde, aber Herbert meint, es sei nicht notwendig. Tabita ist wieder traurig, ruft ihre Schwester in Münster an und beklagt sich, dass es in der Ehe nicht läuft und Herbert sich total verändert hätte. Er regt sich anschließend fürchterlich über das viertelstündliche Läuten der Kirchturmglocken auf, spricht von Lärmbelästigung und Körperverletzung.
  • Der Gesundheitszustand des Vaters hat sich im April 2016 dramatisch verschlechtert. Er ist jetzt in der Klinik. Tabita fährt mit ihrem Mann nach Münster zu ihrer Schwester. Während sie ihren Vater in der Klinik besuchen will, kümmert sich Herbert um den Bürokram. Tabita bittet ihren Mann um etwas Geld um ihrem Vater eine kleine Freude machen zu können. Herbert reagiert total genervt und meint, ihr Vater hätte selber genug Geld für ein Eis. Als Tabita in der Klinik ankommt, ist ihr Vater gerade in Behandlung. Während sie in der Cafeteria auf ihn wartet, spricht sie ein Mann an. Er hilft ihr am Kaffeeautomaten, lädt sie anschließend zum Kaffee ein und beginnt ein Gespräch mit ihr. Untermalt von nervigem Klaviergeklimper erzählt sie von ihm ihren vielen Problemen. Der Mann, der im Film „Andreas“ oder auch „Andi“ genannt wird, erweist sich als guter Zuhörer. Tabita erzählt, dass sie aus Lettland stammt, dort war Andi noch nie. Die beiden kommen sich näher, Andi gibt ihr seine Telefonnummer und würde sich freuen, von ihr zu hören. Nachdem die Lettin von der Klinik zurück kommt, fragt Herbert sie vorwurfsvoll, wo sie denn so lange gewesen sei. Im Vorratsraum im Keller erzählt sie ihrer Schwester von Andreas und strahlt dabei. In den folgenden Wochen treffen sich Tabita und Andreas immer öfter und die beiden verlieben sich schließlich. Bei einem Glas Rotwein drängt Andi darauf, dass sie sich von Herbert trennen soll. Die Lettin ist hin-und hergerissen und möchte gegenüber ihrem Mann aber auch ehrlich sein.
  • Am 20. September 2016 hat sie sich im Bad eingeschlossen, um ungestört mit Andi telefonieren zu können. Herbert ist stinksauer und klopft wie wild immer wieder an die Tür. Ihr Liebhaber bekommt das alles am Telefon mit und alarmiert schließlich die Polizei, obwohl Tabita ihn dringend bittet, dies nicht zu tun. Aber wenig später klingelt es, und die Polizei steht tatsächlich vor der Tür. Der völlig überraschte Herbert öffnet und eine Beamtin und ein Beamter möchten seine Frau sprechen und der Ehemann wurde auf Gewaltspuren untersucht. Tabita, für die diese diese Aktion peinlich und schlimm war, geht alleine im Regen spazieren und telefoniert wieder mit ihrer Schwester. Dabei erwähnt sie, dass sie mal einen Freiraum nur für sich bräuchte. Andi wirkt jetzt leicht aufdringlich und fordert in mehreren SMSen, dass Tabita ihren Mann Herbert doch endlich verlassen soll. Er kann es nicht verstehen, dass das alles für sie nicht ganz so einfach ist. Tabita ist völlig ratlos, und weiß nicht, was sie jetzt machen soll.
  • Nach einem Ausflug drei Tage später erzählt sie schließlich Herbert über ihren Wunsch nach einer Auszeit. Sie setzt sich ins Auto, er hält sich an der Fahrertür fest. Dann schlägt sie die Tür zu, und er kann gerade noch die Finger wegziehen. Sie fährt davon und lässt ihn alleine zurück. Am selben Tag wurden noch 2.000 € vom gemeinsamen Konto abgehoben, von wem ist aber unklar. In der Nacht hat sie dann noch für ca. 20 Minuten mit Andi telefoniert und erzählt ihm von einem gutem Gespräch mit Herbert, der ihr dabei von seinem Kindheitstrauma erzählt hat. Tabita möchte Herbert jetzt nicht im Stich lassen, aber ihr Liebhaber glaubt ihm nicht und meint, Herbert wolle sie nur einwickeln und wirkt in seinem Verhalten erneut aufdringlich. Später schreibt sie Andi, wieder im Bad, noch einige SMSen, in denen sie ihre Liebe zu ihm bekräftigt. Die letzte kam am 24.09.2016 um 2.30 Uhr bei ihm an.
  • Nach diesem letzten Lebenszeichen von ihr machen sich Tabitas Schwester und Andreas Sorgen, als sie sie wenig später telefonisch nicht mehr erreichen. Erst von Herbert erfahren sie dann von der zweiwöchigen Auszeit, die sich Tabita nehmen wollte, Genaueres weiß aber auch ihr Mann nicht. Zunächst unternehmen sie nichts, als aber Tabita am 10. Oktober 2016, über zwei Wochen nach ihrem Verschwinden noch immer nicht wieder zurückgekommen ist, erstattet Herbert Vermisstenanzeige bei der Polizei, die Mordkommission übernimmt den Fall.
  • Zitate: „Siehste, hat doch noch geklappt mit der Liebe.“ - „Ich dachte schon, ich krieg´ keinen mehr ab.“; „Jeden Tag, alle 15 Minuten dieser infernalische Krach. Das ist Lärmbelästigung und Körperverletzung!“; „Und? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.“ „Was ab dem 23. September 2016 passiert ist, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit feststellen. (Sprechertext Michael Brennicke)
  • Musik: Klaviergeklimper
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel zu dem Fall:
Vermisste Frau bei „Aktenzeichen XY“ Zeugen wollen Tabita C. gesehen haben Westfälische Nachrichten vom 10.05.2018
Suche nach vermisster Frau: Was ist mit Tabita C. passiert? Westfälische Nachrichten vom 09.05.2018
Was geschah mit Tabita, nachdem sie Liebes-SMS schickte und verschwand? Neue Hinweise bei „Aktenzeichen XY...“ Merkur.de vom 09.05.2018
Aktenzeichen XY... ungelöst - Groß angelegte Suche nach vermisster Frau ZDF.de vom 09.05.2018
"Aktenzeichen XY": Tabita verschwindet spurlos – nach dieser SMS huffingtonpost.de vom vom 09.05.2018
FALL BEI „AKTENZEICHEN XY“ »Eine SMS ist das letzte Lebenszeichen meiner Tabita! Bild.de vom 08.05.2018

Brutale Überfälle auf Supermärkte im Großraum Hamm (Überfälle wie am Fließband)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamm
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Martin Streubel
  • Tattage- und Orte: 08.05.2017: Ascheberg-Herbern; 30.05.2017: Hamm-Heesen; 20.07.2017: Drensteinfurt; 03.08.2017: Hamm-Pelkum; 22.08.2017: Ascheberg und Hamm-Herringen
  • Belohnung: 3.000 € von der Staatsanwaltschaft Dortmund und von dem Betreiber einer Supermarktkette
  • Details: Der Film beginnt mit dem zweiten Überfall der Serie am 30.05.2017 in Hamm-Heesen. Kurz vor 21.00 Uhr sind neben dem Filialleiter und einer Kassiererin nur noch wenige Kunden im Supermarkt. Zwei junge Männer, die erst vor kurzem in den Laden gekommen waren, geben an der Kasse vor, sich für eine Tasche zu interessieren und Fragen nach dem Preis selbiger. Aber die Antwort 5,99 € interessiert sie nicht wirklich. Stattdessen zückt einer der beiden jungen Männer eine Pistole und zwingt die arme Kassiererin ins Büro. Dort hat sich inzwischen der zweite Täter gewaltsam Zutritt verschafft, als ein Angestellter, der gerade den Tressor aufgefüllt hatte, aus dem Büro rausgehen wollte. Die brutalen Täter schreien herum und zwingen die beiden Supermarktmitarbeiter, sich auf den Boden zu legen. Mit einer geringen Beute entkommen sie unerkannt. Die Täter verstauen diese in der Tasche, die sie angeblich kaufen wollten und die Kripo Hamm übernimmt dem Fall. Eine Kommissarin und ihr Kollege haben immerhin schon einmal ein Phantombild vom Haupttäter mit Mütze und dabei erwähnt der Kommissar auch den ersten Überfall der Serie in Ascheberg. Auch dort waren es zwei vermeintliche Supermarktkunden, die sich kurz vor Ladenschluss als Täter erwiesen und sich den Tresor öffnen ließen, und im Phantombild hat der Täter wieder eine Mütze auf. Die Veröffentlichung der Phantombilder bringt aber keine neuen Erkenntnisse. Dann, sieben Wochen später, am 20.07.2017 der nächste Überfall in Drensteinfurt. Der Tatort ist ca. 13 km von den ersten beinten Tatorten entfernt und hier flüchten die Täter in einem silbernen Van, der von einer dritten Person gefahren wird. Die Kommissarin aus Hamm hat inzwischen alle Handynummern überprüft, die zu den jeweiligen Tatzeiten im Bereich der Supermärkte ins Netz eingeloggt waren. Bei 24 Nummern gab es Überschneidungen, und zwei Nummern waren ca. zur Tatzeit eingeloggt. Bei der Überprüfung der beiden verdächtigen Handnummern kommen die beiden Beamten zuerst an einen abgelegenen Bauernhof. Dort hat die wortkarge Bäuerin im zwar im Supermarkt Futter gekauft, auch schon mal abends. Sie kennt aber keine jungen Leute und auch den Mann mit der Mütze auf dem Phantombild nicht. Auch die weiteren Handynummern bringt die Kripo nicht weiter und dann kommt auch schon Überfall Nummer vier. Am 03.08.2017 ist ein Discounter in Hamm-Pelkum der Tatort und diesmal sind es drei Täter. Wieder schreien die brutalen Täter wild herum und sprühen den wehrlosen Kassiererinnen, die den Tresor nicht öffnen können da nur der Filialleiter den Code hat, eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht. Auch bei diesem Überfall machen die Täter wieder nur wenig Beute. Die Kripo steht jetzt vor dem Problem, dass sie von den Opfern unterschiedliche Täterbeschreibungen haben, die zum Teil gravierend voneinander abweichen. Die Kommissarin besucht eine der Kassiererinnen, die am meisten Pfefferspray abbekam und meint, den Haupttäter besonders gut beschreiben zu können, im Krankenhaus. Ein weiteres Phantombild wird erstellt und die Veröffentlichung in Zeitungen bringt mehrere konkrete Hinweise, auch Namen werden dabei genannt. Die Beamten sind jetzt zuversichtlich, einen der der Täter identifiziert zu haben, aber letztendlich erkennen die überfallenen Kassiererin den Mann auf dem Foto doch nicht. Die Ermittlungen führten nicht zu dem gewünschten Erfolg, die Kripo muss wieder bei Null anfangen, und zwei Wochen später, am 22.08.2017 erfolgen am selben Abend wieder in Ascheberg, dort bleiben sie ohne Beute, und in Hamm-Herringen erneute Überfälle. Auch hier stimmen die Täterbeschreibungen wieder nicht überein und die Zusammenhänge zwischen den Überfällen ist noch immer unklar.
  • Zitate: „Überfall! Ganz ruhig! Ein Ton und du bist Tot!“ (Täter 1) „Überfall! Kein Wort! Halt die Fresse!“ (Täter 2) „Hmm, drei Überfälle, drei zuständige Polizeidienststellen. Na, die Typen wissen, wie man uns auf Trab hält.“; „Fast alle Opfer haben ihre Täter unterschiedlich wahrgenommen. Mal sind sie 20, mal 30, mal sind sie deutsch, osteuropäisch, arabisch stämmig, fünfmal sind sie 1,65 m mal sind sie 1,90 m, blaue Augen, braune Augen, ist ja mittlerweile alles dabei.“; „Hören sie, das Bild da, das ist vier Jahre alt. Es kann schon sein, dass sich der Mann ein bisschen verändert hat.“ (Kommissar) - „Der, den sie suchen, der hat mir ne Waffe an den Kopf gehalten. Das Gesicht kann ich nicht vergessen. Und der ist es bestimmt nicht.“ (Opfer)
  • Musik:
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Elke K. seit 1969 spurlos verschwunden (Nach Diskobesuch verschwunden)

Inhalt

  • Dienststelle: Polizei Stolzenau/Staatsanwaltschaft Verden
  • Beamter im Studio: Erste Staatsanwältin Annette Marquardt aus Verden an der Aller
  • Tattag: Vermutlich laut Staatsanwaltschaft Verden 14.12.1969
  • Belohnung: 5.000 € von der Staatsanwaltschaft Verden
  • Details: Der 13. Dezember 1969 ist ein Samstag. In Stolzenau möchte an diesem Abend Horst K. in Ruhe seine Zeitung lesen und sich zu der Klängen des jungen Hein Simons, damals eher als Heintje bekannt, entspannen. Außerdem hätte er gerne etwas zu essen. Seine Frau, die kluge Hausfrau, hat schon vorgesorgt und Schnittchen mit Käse und Wurst und Gürkchen vorbereitet. Er will sie sich gerade aus der Küche holen, als sich plötzlich zwischen den Klängen von Heintje, von oben kommend, ein dröhndend-stampfender „Krach“ mischt und im Treppenhaus jemand dazu lautstark singt: „One thing I can tell you is: You got to be free!…“ Dass es es ich bei diesem „Jemand“ um John Lennon handelt, kann Horst K. natürlich nicht wissen. Erst seine Tochter Elke, die ihm entgegenkommt, klärt ihn auf, dass die Beatles für diesen abendlichen „Höllenlärm“ verantwortlich sind. Die 15-jährige hat sich an diesem Abend besonders hübsch gemacht und möchte gerne in der Disco Schauburg in Nienburg ihre Freundinnen und ihren neuen Freund Klausi, mit dem sie seit zwei Wochen zusammen ist, treffen. Deshalb bittet sie ihre Mutter um etwas finanzielle Unterstützung, die sie schließlich auch bekommt. Elke macht ein Praktikum in einem Kinderheim in Loccum, wo sie auch immer wieder mal übernachtet. Mit der Ermahnung des Vaters an die Tochter, dass um Mitternacht Schluss sein muss, da sie am Sonntag Dienst hat, und der Erklärung an die besorgte Mutter, dass sie von jemandem die 20 km bis Nienburg mitgenommen würde, verabschiedet sich Elke von ihren Eltern.
  • Dann fährt sie schließlich per Anhalter nach Nienburg. Ein junger Mann mit einem Mercedes hat sie zur Disco gebracht, wo ihre Freundin Moni schon auf sie gewartet hat. Auch Klausi ist schon da. Er wird zu den Klängen von „Happy Together“ von den Tutles von der nichtsahndenden Elke mit einem fremden Mädchen beim Austausch von Zärtlichkeiten erwischt. Die aufgebrachte Elke will natürlich wissen, wer die Fremde ist, aber das unbekannte Mädchen zieht es dann doch lieber vor, erst mal abzuhauen. Klausi kann die Situation retten, indem er glaubhaft versichert, das Mädchen habe angefangen und er gar nichts von ihr gewollt. Nachdem ihm eine Standpauke von Elke aber doch nicht erspart bleibt, ist zwischen den beiden schließlich wieder alles in Butter. Jetzt braucht sie nur noch eine Mitfahrgelegenheit für die Rückfahrt. Dann trifft Elke einen Bekannten, den sie lange nicht mehr gesehen hatte. Er erklärt sich bereit, sie mitzunehmen, allerdings erst um drei Uhr. Da sie die mahnenden Worte ihres Vaters zu diesem Zeitpunkt wohl schon längst vergessen hat, gehen die drei Freundinnen später in einen weiteren Beat-Schuppen, dem Scandia-Club, ebenfalls in Nienburg. Kurz vor drei Uhr laufen Elke, Moni und eine weitere Freundin schließlich zu dem vereinbarten Treffpunkt für die Rückreise. Unterwegs erzählt die eine Freundin noch von einer Vergewaltigung, die sich erst vor kurzem hier in der Gegend ereignet hatte.
  • Am Treffpunkt stellen die drei Mädchen dann entsetzt fest, das noch kein Auto dort steht, um sie abzuholen und Elkes Bekannter taucht nicht auf. Wenig später kommt ein junger Mann in einem viertürigen Opel Kadett vorbei, der die Freundinnen schließlich mitnimmt. Zuerst fährt er Moni nachhause. Elke möchte zur Überraschung ihrer weitern Freundin noch zu ihrem Bekannten, Paul nach Holtdorf und nicht, wie ursprünglich vorgesehen zum Kinderheim in Loccum. Dieser Paul scheint ein besonders fortschrittlicher Mann zu sein, denn auf dem Dach seines Hauses befindet sich schon im Jahr 1969 eine Sattelitenschüssel, zumindest hier im XY-Filmfall. Paul freut sich über den Besuch, der Opelfahrer kommt mit rein und auch Klausi ist schon bei ihm. Nachdem die Freundin von Elke registriert hat, das sie hier auf einer Kiffer-Party gelandet sein muss, fordert sie Elke sofort auf, von diesem unheimlichen Ort abzuhauen, aber Elke möchte doch lieber bei ihrem Klausi bleiben. Mit einem unmissverständlichem „Wir fahren!“ drängt Elkes Freundin beim Opel-Fahrer schließlich wehement auf den Aufbruch. In dieser Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1969 ist es mit Minus 20 Grad ungewöhnlich kalt. Elke verabschiedet sich morgens um 8 Uhr von Klausi um nach Loccum zum Kinderheim zu fahren, wieder per Anhalter. Dort ist sie nie angekommen. Da Elke aber immer zuverlässig war und es nicht ihre Art ist, einfach so von der Arbeit weg zu bleiben, machen sich ihre Eltern große Sorgen und haben schließlich zwei Tage später bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Dort werden die besorgten Eltern von den Wachtmeistern vertröstet. Die Beamten kennen solche Fälle bereits und meinen, sie würde bald schon wieder auftauchen…
  • Zitate: „Hertha, was essen wir denn?“ - „Ich hab´Schnittchen gemacht.“; „Was zur Hölle war das denn?“ - „Vati, nicht: “was zur Hölle war das denn“, das sind die Beatles!“; „Und, was ist das für ´ne Geschichte?“ - „Eine 15-jährige, von Hause abgängig, treibt sich vermutlich rum.“
  • Musik: Heintje - Du sollst nicht weinen; Beatles - Come Together; Jefferson Airplane - White Rabbit; Turtles - Happy Together; Dusty Springfield - You Don't Have To Say You Love Me
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Zwei Wochen nach ihrem Verschwinden wurde in der Diskothek Schauburg auf der Tanzfläche Elkes Medaillon gefunden. Darin befanden sich einige Pfennigstücke und eine kleine Kastanie. Die erste Staatsanwältin Frau Dr. Marquardt aus Verden hat es zu Rudi ins Studio mitgebracht und erwähnt eine Hypothese der Staatsanwaltschaft, nach der der Täter das Medaillon erst später dort abgelegt hat. Denn wenn es Elke in der Diskothek verloren hätte, wäre es vermutlich beim Aufräumen und Putzen schon früher entdeckt worden.

Artikel und Bilder zu dem Fall:
Fall K.: Erste Hinweise nach "Aktenzeichen XY" NDR.de vom 11.05.2018
Fall Elke K. von 1969 bei "Aktenzeichen XY" NDR.de vom 05.05.2018
Vermisst seit 1969: Polizei rollt Fall neu auf NDR.de vom 16.03.2018
Kriminologie: Das Mädchen im Moor DIE ZEIT, 28.09.2006 Nr. 40; Auch in diesem Artikel wird der Fall Elke K. erwähnt
Hier hat Elke in Loccum ihr Praktikum gemacht.

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Polizei Brüssel (Belgien) - Unbekannter Toter in der Maas in Amay (Belgien), gefunden am 19. Juni 2008. Die Leiche ist halbverwest, Arme und Beine fehlen. Rekonstruktion des Gesichts. Leiche in einem 120l-Schwergut-Müllsack der Firma Pely verpackt. Beschreibung des Toten: ca. 40 Jahre alt, 180 cm groß, kräftig, kurze braune Haare, braune Augen, hat erste Lebensjahre wohl im Alpenraum verbracht, Tätowierung auf dem rechten Arm (zwei Herzen mit den Vornamen "PETER" und "SABINE")

XY Update

XY gelöst

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Kripo Aschaffenburg - Raubüberfall auf Juwelier geklärt. Eine Woche nach der Ausstrahlung des Falls wurde einer der gesuchten Männer in einem Juweliergeschäft in Lippstadt von den Mitarbeitern, die XY geschaut hatten, erkannt. Er konnte daraufhin durch Polizeibeamte festgenommen werden. Vier Tage darauf konnten die übrigen 4 Tatverdächtigen bei einem weiteren Überfall verhaftet werden. Nach den polizeilichen Erkenntnissen handelt es sich um eine Bande aus Litauen. Die Glocke online-04.05.2018
  • FF 2 der Sendung vom 09.08.2017: Mord an Wilhelm R. aus dem Jahr 1984 geklärt. Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um einen damals 20-jährigen, der in der Umgebung lebte. Eine XY-Zuschauerin hatte ihn schon des längeren wegen des Mordes in Verdacht und meldete dies nun der Polizei. Nach umfangreichen Überprüfungen ist auch die Polizei sicher, den Täter gefunden zu haben.
  • FF 2 der Sendung vom 06.11.1992: Handtaschenraub und Mord an Blanka Z. (Casio-Mann) geklärt. Als Mörder konnte der schwedische Schwerverbrecher John A. identifiziert werden. Motiv für die Tat war der Casio-Taschencomputer, der brisante Informationen enthielt und dessen Diebstahl er Blanka Z. zu unrecht vorhielt. John A. hatte sich, wie die Polizei feststellte, zum Zeitpunkt des Mordes in Frankfurt aufgehalten, nachdem er aus Fremdenhass auf zahlreiche Menschen geschossen und einen davon getötet hatte. 1994 wurde A. in Schweden, 2018 dann nochmals in Deutschland jeweils zu lebenslanger Haft verurteilt.
  • SF 1 der Sendung vom 31.01.2018: Der Tod eines Babys bei Heppenheim ist geklärt. Zuschauerhinweise und polizeiliche Ermittlungen führten zu einer 31-jährigen aus Mannheim. Ihren Sohn Michael hatte sie am 22. März 2017 zur Welt gebracht, der dann aber verschwand. Die Frau ist zurzeit wohnungslos und sitzt in Untersuchungshaft, wo sie noch keine Angaben zum Fall gemacht hat. Der kleine Michael wurde auf dem Waldfriedhof in Viernheim bestattet.
  • FF 2. der Sendung vom 03.11.2010: Raubüberfall auf einen Juwelier in Köln wurde geklärt. Der zweite Täter, der noch flüchtig war, wurde bei einem Juwelierüberfall im August 2017 in Barcelona festgenommen und durch einen DNA-Test überführt. Der serbischstämmige Mann soll für mindestens 4 weitere Überfälle in Deutschland infrage kommen. Er wurde ausgeliefert und in Stuttgart vor Gericht gestellt.

Erste Ergebnisse

Jede Menge neue Spuren - Helfen Hinweise den Fahndern weiter?

Was passierte mit Tabita C.? Wurde Elke K. 1969 ermordet? Gleich zwei mysteriöse Vermisstenfälle standen im Mittelpunkt der jüngsten Folge von "Aktenzeichen XY… ungelöst". Nach der Sendung gab es jede Menge neue Spuren.

  • zu FF 2: Seit dem 24. September 2016 ist Tabita C. verschwunden. Die 49-Jährige aus Reutte in Tirol hatte mehrfach angekündigt, sich eine Auszeit nehmen zu wollen. Doch ist Tabita Cirvele freiwillig verschwunden? Das LKA Tirol befürchtet ein Verbrechen und bat die XY-Zuschauer um Mithilfe. Und tatsächlich: Mehrere Anrufer meldeten sich im Studio, die meinen, die Vermisste erst kürzlich gesehen zu haben. Die Ermittler aus Österreich gehen diesen Angaben nun nach.
  • zu FF 3: Eine rätselhafte Serie von Supermarkt-Überfällen beschäftigt die Kripo in Hamm. Obwohl die Taten fast immer nach dem gleichen Schema abliefen, können die Ermittler nicht erkennen, ob stets ein und dieselbe Bande am Werk war. Doch vielleicht kommt nun Licht ins Dunkel: Nachdem in "XY" Phantombilder von tatverdächtigen Männern gezeigt worden waren, gingen im Studio zahlreiche neue Hinweise ein, denen die Kripo Hamm nun hoffnungsvoll nachgeht.
  • zu FF 4: Rätselhaft ist auch das Verschwinden von Elke K. aus der Nähe von Nienburg/Weser. Ein "Cold Case" aus dem Jahr 1969. Die damals 15-Jährige hatte die Nacht in der Wohnung eines Freundes verbracht. Am nächsten Morgen verschwand sie. Erste Staatsanwältin Dr. Annette Marquardt ist überzeugt, dass Elke Kerll Opfer eines Verbrechens geworden ist. "Wir haben große Hoffnung, dass es Zeugen oder Mitwisser gibt, die bereit sind, nach mehr als 48 Jahren endlich ihr Schweigen zu brechen", so Dr. Marquardt im Gespräch mit Rudi Cerne. Schon mehrfach stellte die auf "Altfälle" spezialisierte Ermittlerin in XY die Fälle vor, die sie besonders bewegen. Und sie hatte schon mehrfach Erfolg damit. Ob es auch diesmal klappen wird?
  • zu SF 1: Zum zweiten Mal Thema bei XY: der Fund einer Leiche im belgischen Amay im Jahr 2008. Der unbekannte Tote war am Ufer der Maas gefunden worden - in einem Müllsack verpackt, ohne Arme und Beine. Die belgische Polizei vermutet, dass der Tote aus Deutschland stammt. Ein Anrufer ist überzeugt, den Unbekannten anhand einer Gesichtsrekonstruktion und seiner auffälligen Tätowierung erkannt zu haben.

Bemerkungen

  • Erste Staatsanwältin Annette Marquardt aus Verden an der Aller mit einem geklärten und einem neuen Fall zum fünften Mal bei Rudi im Studio, diesmal in den Farben einer Telekommunikationsfirma
  • FF 4: Satellitenschlüssel auf dem Dach im Jahr 1969 und eine fiktive Biermarke ”Kelsters“. Aufkleber für Bierflachen können hier bestellt werden.

Vorherige Sendung: Sendung vom 28.03.2018

Nächste Sendung: Sendung vom 30.05.2018 XY Spezial "Vorsicht, Urlaubsfalle!"

Nächste reguläre Sendung: Sendung vom 13.06.2018


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